Baum des Jahres

Bäume - Mythos und Heilkraft!
Also … ab in die Baumschule Freiberg und einen Baum pflanzen.

Warum nicht?

Baum des Jahres 2017 Fichte - Picea abies
  Die Fichte gilt als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an kommende klimatische Veränderungen. Sie benötigt nur wenige Nährstoffe, die Wasserversorgung hingegen muss gewährleistet sein. Damit ist sie für Schwankungen der Niederschläge schlecht gerüstet. Die Aufgabe der Forstwirtschaft besteht darin, gefährdete Standorte zu erkennen und rechtzeitig mit klimaresistenten Baumarten anzureichern. „Die Fichte hat eine Zukunft in Deutschland – auch in Zeiten des Klimawandels.
Baum des Jahres 2016 Winter-Linde - Tilia cordata
  Die Winter-Linde, ein beliebter Wald- und Stadtbaum, der mit bis zu 1000 Jahren ein sehr hohes Alter erreichen kann, wird Baum des Jahres. Sie hat eine lange, steil aufragende Krone und kann dadurch von der häufigeren Sommerlinde, die größer ist, unterschieden werden. Die Blätter der Winter-Linde sind mittelgroß und herzförmig. Die Blüten haben einen angenehmen Duft, sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere blütenbesuchende Insekten. Als Stadtbaum werden die Genügsamkeit, Heilwirkungen und Robustheit geschätzt.
Baum des Jahres 2015 Feld-Ahorn - Acer campestre
  Der Feld-Ahorn, auch Maßholder genannt, ist eher ein unscheinbarer Baum. Er wächst langsamer als viele andere Baumarten und bleibt relativ klein, mit einer Höhe von 15 bis 20 Metern. Daher eignet er sich auch für die Pflanzung in engen Straßen und kleinen Gärten. Zudem wächst der Baum meist mehrstämmig oder sogar strauchförmig. Hinzu kommt seine hohe Toleranz gegen Salz- und Luftschadstoffeinträge. Da der Feldahorn auch eine höhere Bodenverdichtung, Sommerhitze und intensive Sonnenstrahlung sowie Trockenheit verträgt, ist er eine Bereicherung für die Stadt. Seine Stärke entfaltet der Feldahorn im Herbst. Die Färbung der Blätter ist bemerkenswert goldgelb, manchmal sogar rot, und sie hält bis weit in den November an.
Baum des Jahres 2014 Trauben-Eiche - Quercus petraea
  Die Trauben-Eiche gilt als langlebig und robust gegenüber Trockenheit und Wärme, kann mehr als 1000 Jahre alt werden, hat eine mächtige Krone und ihre Früchte schmecken vielen Tieren. Die Eicheln hängen gehäuft am Zweig. Für den Menschen sind Eichen vor allem wichtige Holzlieferanten. Aufgrund des Klimawandels könnte ihre Bedeutung zunehmen. Sie reagieren sensibel auf Schatten. Während es der Jungbaum noch verträgt, sinkt die Toleranz mit dem Alter, somit muß der Baum im Mischwald freigestellt werden, sonst entwickelt sich der Wald zu einer Buchen-Monokultur.
Baum des Jahres 2013 Wildapfel - Malus sylvest - ris
  Der Wildapfel, auch als Holzapfel bezeichnet ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen von bis zu 10 m erreicht. Der Stamm ist krumm, die rosa-weißen Blüten leuchten und der Wildapfel gehört zu den seltensten Bäumen Deutschlands. Die gelbgrün mit roter Backe kugeligen Früchte sind klein, hart und herb und sind gedörrt oder gekocht genießbar. Seit der Verbreitung des Kulturapfels hat das Holz des Wildapfels keine wirtschaftliche Bedeutung mehr.
Baum des Jahres 2012 Europäische Lärche - Larix decidua
  Die Lärche zeigt als erste Baumart ihr Grün und wächst zu einer stattlichen Höhe von 54 Meter. Sie ist in Europa heimisch, ein sommergrüner Baum, der im Winter seine Nadeln abwirft und ein Alter von maximal 600 Jahren erreicht. Im Frühjahr erfreut uns die Lärche mit ihrem wunderschönen, hellgrünen Austrieb und im Herbst schmückt sie sich mit einer leuchtend goldgelben Färbung. Das Holz der Lärche ist sehr wertvoll. Die reifen aufrecht stehenden Zapfen sind hellbraun und eiförmig.
Baum des Jahres 2011 Elsbeere - Sorbus torminalis
  Die Elsbeere kommt vor allem in Südwest- und Süddeutschland vor. Sie hat eines der edelsten und härtesten europäischen Hölzer, eine attraktive und relativ späte Blüte und eine sehr schöne Herbstfärbung. Die Früchte sind eiförmig, gelb bis rötlichgelb. Vollreif sind sie lederbraun mit hellen Pünktchen. Bei Überreife sind sie essbar, werden dann teigig und schmecken ziemlich sauer. Die überreifen Früchte sind auch bei Vögeln sehr beliebt. Aus ihnen kann man hochwertige Delikatessen herstellen oder verwendet sie als geschmacksabrundenden und konservierenden Zusatz für Obstweine.
Baum des Jahres 2010 Vogelkirsche - Prunus avium
  Die Vogelkirsche ist die Wildform der Süßkirsche, ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 15 bis 20, selten bis zu 30 Meter erreicht. Die kugelförmigen Früchte sind recht formenreich, sie können sich im Geschmack beträchtlich unterscheiden von süß bis bitter. Diese werden gern von Vögeln gefressen. Die im Fruchtkern enthaltenen Samen sind jedoch giftig. Das Holz wird vor allem als Furnier- und Möbelholz verwendet.